Wien: Zustände an Schulen eskalieren – FPÖ fordert: „Verantwortliche müssen gehen“

Wien: Der aktuelle Fall eines kroatisch-stämmigen Schülers, der vor der Schule in Währing seinen arabisch-stämmigen Erpresser niedergestochen hat, sei nur ein Höhepunkt in der sich ständig drehenden Abwärtsspirale des Wiener Schulsystems, so der Bildungssprecher der Wiener FPÖ, Stadtrat Maximilian Krauss.

Massenzuwanderung, falschverstandene Toleranz und Schönreden  aller Missstände zur Verteidigung der eigenen Fehlentscheidungen, anstatt Konsequenzen zu setzen, seien eine fatale Kombination, mit der die Verantwortlichen der Wiener Stadtregierung das Schulsystem in Wien an die Wand gefahren hätten. „In wieweit die beiden handelnden Personen schuldig sind, werden die Gerichte klären – dass sich derartige Zustände an Wiener Schulen etablieren konnten, ist die Schuld von SPÖ und Grünen, die glauben, Integration sei gelungen, wenn man Migranten eine E-Card, mehr Mindestsicherung und einen positiven Schulabschluss in die Hand drückt“, kritisiert Krauss. Welche Rolle Schulpsychologen, Fürsorge und Sozialarbeiter bei der Betreuung der beiden Kontrahenten spielten, wird ebenfalls noch zu klären sein. „Es besteht der Verdacht, dass man auch hier wieder einmal lieber weggeschaut hat, anstatt zu handeln“, so Krauss.

Krauss denkt bei seiner Kritik vorwiegend an alle ‚normalen‘ Schüler und Eltern, die durch derartige Ereignisse verängstigt und verunsichert sind. „Wenn sich Eltern überlegen müssen, wie sie ihre 14jährigen Söhne und Töchter in der Schule vor Schutzgeld-Erpressern oder Messerattentaten beschützen können, dann ist das Wiener Schulsystem gefallen. Czernohorszky und Himmer sollen sich in der SPÖ-Rücktrittsschlange ganz vorne anstellen“, so Krauss.

Die FPÖ werde mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln diesen Fall beleuchten, ein eventuelles Versagen in der sozialen Betreuung aufdecken und die notwendigen Maßnahmen beantragen, damit Eltern zumindest in der Schule nicht mehr um das Leben ihrer Kinder bangen müssen. „Ein Wechsel in der politischen Verantwortung für diese Stadt ist überfällig. Rot und grün sind nicht in der Lage, die Geister, die sie gerufen haben, zu bändigen“, so Krauss abschließend.