#Müllheim: Bei #Zwangsabschiebung verletzt #Nigerianer drei #Polizeibeamte!

Bei der Vollstreckung einer Abschiebeanordnung leistete ein 31-jähriger Mann aus Nigeria heftigen Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen. Am Freitagmorgen, 04.05.2018, sollte der Mann, dessen Abschiebung für den selben Tag geplant war, an seiner Wohnanschrift in Müllheim von Polizeibeamten abgeholt werden. Zwei Streifenbesatzungen betraten gegen 4:20 Uhr das Mehrfamilienhaus in der Bärenfelsstraße und gingen zur Wohnung des Mannes. Die Tür musste gewaltsam geöffnet werden, nachdem der Bewohner den Polizisten den Zutritt verweigert hatte. In seinem Zimmer wehrte sich der 31-Jährige heftig und es gelang ihm, durch einen Sprung aus circa 2,50 Meter Höhe aus dem Fenster zu flüchten.

Im Rahmen der anschließenden Fahndung wurde auch die ehemalige Wohnanschrift des Flüchtigen in Müllheim überprüft. Dort konnte er angetroffen werden. Erneut leistete er Widerstand. Die Festnahme musste daher unter Anwendung körperlichen Zwangs und Einsatz von Reizstoff vollzogen werden.

Insgesamt wurden drei Polizeibeamte leicht verletzt. Der Festgenommene erlitt beim Zugriff ebenfalls leichte Blessuren. Er befindet sich derzeit in polizeilichem Gewahrsam. Das für die Abschiebung zuständige Regierungspräsidium Karlsruhe wurde in Kenntnis gesetzt. Die Behörde bemüht sich derzeit um die Anordnung der Abschiebehaft.

Die strafrechtlichen Ermittlungen gegen den Nigerianer wegen des heutigen Vorfalls werden durch das Polizeirevier Müllheim geführt. Der Mann war nach Aktenlage bislang nicht als Straftäter aufgefallen. In seinem Umfeld galt er jedoch als aggressiv und es liegen Hinweise auf eine psychische Erkrankung vor.

 

Polizeipräsidium Freiburg

 

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