Messerattacken in Baden-Württemberg – Stagnation auf hohem Niveau

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Stuttgart. Wie der innen- und polizeipolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion, Lars Patrick Berg mitteilt, hat seine Anfrage an die Landesregierung zur Zahl der Messerattacken interessante Ergebnisse erbracht: so hätten in den „vergangenen Jahren“ strafbare Handlungen unter Verwendung von Messern deutlich zugenommen auf zuletzt ca. 6200, wobei diese Zahl 2016 und 2017 in etwa gleich geblieben ist. Getötete „Messeropfer“ seien 2016 bzw. 2017 mit deren 30 bzw. 23 zu beklagen.

Massenzuwanderung ist (auch) „Messerzuwanderung“

„Ein weiterer, freilich nicht sehr überraschender Befund ergibt einen Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger an Messerattacken von aktuell 46 % bei einem Bevölkerungsanteil von ca. 15 %. Etwa 15 % aller ausländischen Messerstecher waren Türken, und nicht ganz 10 % tatsächliche oder angebliche Syrer, die damit weit überproportional selbst unter den Ausländern vertreten sind“, so der Abgeordnete.

Landesregierung auf der Flucht nach vorne

Die Landesregierung hält eine bundesweite statistische Erfassung von Messerangriffen für erforderlich und hat diesen Tagesordnungspunkt auf die nächste Innenministerkonferenz gesetzt. Dazu Lars-Patrick Berg: „Diese Einsicht kommt plötzlich und überraschend, ist aber gleichwohl zu begrüßen. Die AfD war die erste Partei im Landtag, die dieses Thema auf die Agenda gesetzt hat. Es ist unser Verdienst, dass dem Innenminister in dieser Sache Beine gemacht wurden.“