Otterfing: Mit Migranten beladener Sattelzug baut Unfall auf A 8!

 

Migranten-NEWS
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Otterfing – , Lkr. Miesbach. Am Dienstagmittag, 11.09.18, geriet auf der Autobahn A8 auf Höhe Otterfing ein Sattelzug mit bosnischer Zulassung, der zwei Stunden zuvor bei Salzburg eingereist war, in einen Auffahrunfall und wurde erheblich beschädigt. Beamte der Autobahnpolizei Holzkirchen nahmen routinemäßig den Verkehrsunfall auf. Im Laufe der Beweiserhebung wurden die Polizisten stutzig. Das Schloss am Sattelauflieger war aufgebrochen. Dies ließ sich mit den Unfallfolgen nicht in Einklang bringen.

 

Als die Beamten daraufhin den Laderaum öffneten, staunten sie nicht schlecht. Versteckt inmitten der Ladung befanden sich zwei Männer im Alter von rund 20 Jahren, die trotz des Unfallerlebnisses völlig unverletzt waren. Beide führten lediglich einen kleinen Rucksack und etwas zu trinken mit sich. Über Ausweisdokumente verfügten sie nicht. Der deutschen Sprache waren sie nicht mächtig. Da offensichtlich war, dass es um illegal eingereiste Migranten handelte, wurden die beiden jungen Männer der Grenzpolizeiinspektion Raubling übergeben. Diese konnten mittels Dolmetscher die Umstände schnell aufklären.

Demnach handelte es sich bei den Männern um Afghanen, die eigenen Angaben zufolge vor einem Jahr aufbrachen, um ihr Glück in Deutschland zu suchen. Die Familien bezahlten hierfür pro Person 8500 € an die Schleuserorganisationen. Schnell gelangten sie in die Türkei, wo sich ein mehrmonatiger Aufenthalt in der Illegalität anschloss. Auf nicht näher beschriebenen Wegen gelangten sie nach Kroatien, wo sie ein Schleuser und Landsmann ohne Wissen des bosnischen Lkw-Fahrers auf dessen Sattelauflieger versteckte. Wäre der Lkw nicht in den Unfall geraten, hätten sie die Entladung in Norddeutschland abgewartet und sich dann den deutschen Behörden gestellt. So endete ihre Reise frühzeitig vor den Toren Münchens. Nach Äußerung eines Asylbegehrens wurden die beiden jungen Männer dem Ankunftszentrum der Regierung von Oberbayern in München zugeführt.

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