Mainz: Geistig behinderte Frau vergewaltigt – Iraner und Afghane in Untersuchungshaft

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Mainz: Gegen zwei Männer ordnete das Gericht am Freitag Untersuchungshaft wegen des Verdachts der gemeinschaftlichen Vergewaltigung an. Das Opfer ist eine geistig beeinträchtigte Frau, die am Mittwoch in der Uni-Klinik ärztlich untersucht wurde.

Gegenüber der Polizei gab die Frau an, im Laufe der vergangenen Woche einen 47-jährigen Iraner kennengelernt zu haben. Mit diesem habe sie sich  am Abend des 16.10.2018 verabredet. In einer Grünanlage soll es dann zu einer Vergewaltigung, an der auch ein Bekannter des Iraners, ein 18-jähriger Afghane beteiligt gewesen sein soll. Am Mittwochmorgen suchte das Opfer einen Arzt auf, welcher sofort an die Uniklinik verweist. Dort wird eine körperliche Untersuchung veranlasst, eine Betreuung gewährleistet und die Polizei benachrichtigt.

Aufgrund der Angaben des Opfers sowie umfangreicher Ermittlungen gelang es der Kriminalpolizei, die beiden Tatverdächtigen zu identifizieren und bereits am Freitag festzunehmen.

Der 47-jährige Iraner ist zurückliegend bereits wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, gefährlicher Körperverletzung sowie Diebstahl polizeilich in Erscheinung getreten. Wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz saß er zu Beginn des Jahres fünfeinhalb Monate in Haft. Er reiste 2016 in das Bundesgebiet ein und verfügt über eine Aufenthaltsgestattung. Er wurde in der Nähe seiner Meldeanschrift festgenommen.

Der 18-jährige afghanische Staatsangehörige ist im September 2015 als sogenannter unbegleiteter, minderjähriger Flüchtling in das Bundesgebiet eingereist. Sein Asylantrag wurde im Februar dieses Jahres abgelehnt. Er verfügt über eine befristete Aufenthaltserlaubnis. Der 18-jährige ist bereits wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, Körperverletzung sowie einer „Schwarzfahrt“ polizeilich in Erscheinung getreten. Er konnte in Bad Kreuznach festgenommen werden.

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